Denken lernen. Dr. Naughton und der Gabal Verlag updaten den „Autopiloten“.

Posted by on Aug 21, 2017 in Allgemein | No Comments

So sieht es die Zeitschrift EMOTION in Ihrer Buchbesprechung:

Besser denken lernen 23.02.2016 ANNA PECHBRENNER

Carl Naughton ist schon lange davon überzeugt, dass man das Denken trainieren und damit seine Gehirnleistung enorm steigern kann. Das glauben Sie nicht? Probieren Sie es aus! Sein neues Buch hilft Ihnen dabei.

Sie kennen es sicher auch noch aus der Schule, der Ausbildung oder dem Studium: das berüchtigte Bulimie-Lernen. Lesen, verstehen, wenn nötig mit Gewalt ins Kurzzeitgedächtnis prügeln, bei der Prüfung abrufen und dann sofort wieder vergessen. Dabei gibt es längst bewährte Techniken, gezielt das Langzeitgedächtnis zu trainieren, um Informationen eben nicht nur kurzfristig abzuspeichern.

Carl Naughton geht mit seinem Buch „Denken lernen“ noch einen Schritt weiter und zeigt Methoden auf, die nicht nur die Merk-, sondern auch die Denkfähigkeit insgesamt trainieren.

Worum es im Buch geht


Das Buch liefert eine praktische Anleitung für effizienteres Denken.

Dazu sind drei Dinge nötig: Erstens zu verstehen, was genau da eigentlich denkt. Der Autor erklärt dafür anschaulich, was den „CEO“ unseres Gehirns ausmacht.

Zweitens wie das Denken funktioniert. Dafür zeigt das Buch konkrete Denkfallen aus den Bereichen Schlussfolgern, Schätzen und Urteilen, Entscheiden, Probleme lösen und kreativer Denken auf. Gleichzeitig liefert es Lösungen, wie sich diese vermeiden lassen.

Drittens hat Carl Naughton im Rahmen umfangreicher Feldforschung Tests, Spiele und Übungen entwickelt, die die generelle Konzentrationsfähigkeit und das strategische Denken trainieren und verbessern sollen. Diese stellt er im letzten Teil seines Buches vor.

Was das Buch lesenswert macht

Es ist kein anstrengender Marsch durch trockene Theorien der Hirnforschung ohne Praxisbezug, sondern ein spannender, anschaulich gestalteter Weg durch das menschliche Gehirn. Denkprobleme des Alltags werden gestützt und gelöst durch fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse, wobei die praktische Anwendung und Anwendbarkeit durch den Leser keinesfalls zu kurz

Allerdings wird schon in der ersten Ansicht des Buches klar: Denken lernen, wird kein Spaziergang. Es ist schwer, groß, dick und vollgepackt mit genügend Denk- und Lesestoff für ein Jahr.

In der ersten Lektüre bestätigt sich der äußere Eindruck von schwerem Stoff auch innerlich. Doch wer sich auf das Abenteuer „Denken lernen“ einlassen möchte, wird sicherlich auch gerade deshalb viel aus der Lektüre dieses Buches mitnehmen.

Wer das Buch lesen sollte

Intelligenzbestien, Querdenker, Problemlöser, Kreative, Besserwisser – kurz: Alle, die Spaß am Denken haben, besser denken und weiter denken lernen wollen. Jeder, der den üblichen Denkfallen endlich entkommen will, ist mit diesem Buch gut beraten.

Doch Achtung: Wer seichte Berieselung sucht, sollte sich von diesem Buch lieber fernhalten. Allen anderen: Viel Spaß beim Denken!

 

 

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