Reicht es, neurierig zu sein?

Was treibt das Innovationsverhalten von Mitarbeitern an?

 

Sind Ideengeniereung und Innovationsverhalten unterschiedlich?

Ja, wir können zeigen: beruflich neugierige Menschen haben bis zu 40% mehr und originellere Ideen. Ideen haben ist das Eine. Das ist wichtig. Aber das allein macht Menschen nicht zu Innovatoren. Denn Innovationsverhalten hat eine zweite Seite: die Anwendung, die Umsetzung, das Überführen der Ideen in die tägliche Routine. Wir können zeigen, dass Kreativität und Neugier damit sehr wenig zu tun haben.

Die Tatsache, das jemand neugierig ist, sagt nur zu 6% voraus, ob er oder sie die tolle Idee auch in die Tat umsetzen. Etwas ANDERES, das wir zusätzlich zur Neugier brauchen, sagt zu 70% voraus, ob dieser Mensch die Idee in die Tat umsetzt: der Zukunftsmut.

 

 

 

Was ist Zukunftsmut?

Zukunftsmut besteht aus 4 Dimensionen: der Zuversicht, der Selbstwirksamkeit, der Stärke und dem realistischen Optimismus. Und nur wenn alle 4 da sind, wirken sie als Turbo auf das Innovationsverhalten.

Im Original heißen diese vier Dimensionen das „psychologisches Kapital“. Klingt aber recht unsexy. Deshalb haben wir es “Zukunftsmut” genannt. Auf dem 25-jährigen Jubiläum der AOK Baden-Würtemberg haben wir ihn zum ersten Mal vorgestellt.

 

Wo gibt es mehr Zukunftmut?

Studie: Naughton, C. & Zander-Schellenberg, T. (in prep). “Heroes and Innvations”

Sachbuch: im September erscheint dazu im GABAL-Verlag in der 30-Minuten-Reihe Naughton, C. & Steinle A. (2019). „Zukunftmut“.