Keine farbigen Typen, keine Tiervergleiche. Statt dessen: Psychologische Handlungskompetenz für alle!

Wie werden Menschen gelassen und handlungsfähig im Umgang mit sich, Kollegen und Kunden? Durch Kommunikation und Wertschätzung „Kommunizieren mit Köpfchen“ ist eine ausgewogene Mischung zwischen Information und Erlebnis. Jeder Teilnehmer baut die Fähigkeit aus, die eigene kommunikative Flexibilität zu entdecken und wertschätzend einzusetzen. Wertschätzung ist eine der knappsten Ressourcen in unserer kommunikativen Umwelt. Sie zu trainieren ist eine wertvolle Investition: für Sie, für Ihr Oberstübchen und für Ihr Unternehmen.

 

Handlungskompetenz im Vortrag

Der Vortrag „KommunizierenMitKöpfchen” präsentiert verblüffende Erkenntnisse an der Schnittstelle zwischen kognitiver Psychologie, Sprachwissenschaft und Praxis.

Die drei Thesen von KommunizierenMitKöpfchen

1. Logik und Psychologik. „Ich weiß genau, was Du meinst. Ich habe es nur noch nicht richtig verstanden.“ Klarheit ist viel mehr als Wortwahl und Satzbau. Sie bedeutet, Anzeichen dafür zu finden, dass mein Gegenüber mich versteht. Selbstvertrauen ist eine Funktion des Feedbacks. Feedback wiederum ist maßgeblich wort-getreiben. Aktuelle Studien belegen, dass allein die Wortwahl das Verhalten eines Gegenübers extrem beeinflusst. Führungskräfte können mit Worten Selbstvertrauen schaffen, wenn sie diese Regeln kennen und anwenden.

2. Der gute Umgang mit unguten Nachrichten. „Warum reagiert der Andere nicht so, wie ich das für richtig halte?“ Nicht nur die Antwort auf die se Frage ist wichtig. Viel zentraler ist, wie Absicht und Kommunikationserfolg zusammen kommen können. Dazu ist es wichtig, zu wissen, auf wie viele Arten eine Botschaft (miss-)verstanden werden kann.

3. Drei „Ich“-Zustände. „Was ist denn jetzt schon wieder los? Ich hab´doch nur….“ Tucholsky sagte: „Wer streit sucht, kann in der Wahl seiner Worte gar nicht unvorsichtig genug sein.” Hier sind die Fragen: Wie kann ich so reden, dass der andere sich besser fühlt? Warum lohnt sich das? Wertschätzung entsteht durch Wahrnehmung. Studien von der Uni Bonn zeigen: wohl gewählte Worte steigern die Leistungsbereitschaft. Die Studie zeigt übrigens auch die Rückseite dieser Medaille: Versuche an der Uni Bonn zeigen, dass allein schon der Versuch, emotionsfrei zu kommunizieren, für das Belohnungssystem des Gegenübers kontraproduktiv ist.

Wie viel Handlungskompetenz nehmen Ihre Gäste mit?

  1. Reflektiertes Reagieren ist der Anfang von allem. Eine kleine Technik mit großer Wirkung.
  2. Menschen mit einem bestimmten Sprechtempo werden als kompetenter wahrgenommen. Das schlägt sich sogar in deren Bezahlung nieder: Kürze bringt Kohle. Wie schnell ist zu langsam?
  3. „Aber“ ist das positivste Wort überhaupt. Es rettet Beziehungen und rückt die Sicht auf die Welt gerade. Auf den Einsatz kommt es an.