DIE ESSENZ.

Mit 8 Jahren schrieb ich mein erstes Computerpogramm. Auf einer IBM Maschine. Mit grünem Monitor und Floppy Disks. Im Vortrag „iBrain“ räume ich auf mit den digitalen Mythen. Ich mache Mut, sich mit dem und jenseits des Digitalen zu bewegen. Verblüffende Erkenntnisse an der Schnittstelle von kognitiver Psychologie und Cyberpsychologie.

Was nehmen die Gäste mit?

  1. Warum die Auswirkungen der digitalen Arbeit anders sind als erwartet.
  2. Wie wir unseren Information Overload senken können.
  3. Welche 6 Skills die Forschung für die Digital Literacy bereithält.
  4. Was ein „No Brainer“ ist und man ihn nutzt!

DER KERN

1. Die digitale Kommunikation verändert das Gehirn.

2008 belegte Gary Small in „Surviving the technological alteration of the modern mind“: die Gehirnaktivität erfahrener Internet-Nutzer ist anders. Die Umstrukturierung geschieht dabei erstaunlich schnell: nach 5 Tagen mit je 1 Stunde surfen. Der betroffene Bereich ist ein Zentrum für Entscheidungsfindung und Problemlösen. Was können wir tun? In zeitgemäße Techniken wie das Schreiben von „F-Texten“, die Nutzung kognitionspsychologischer Lösungen wie „PQ4R“ und in die Ausbildung einer „digital literacy“ investieren. Der zweite Weg ist die Stärkung der mentalen Ressourcen mit gezielt dafür entwickelten Braintrainings. Daraus besteht das unternehmensseitige Investment in eine post-digitale Future Fitness.

2. Das Hirn verändert die digitale Kommunikation.

Ein Wort vereint alle digitalen Start Ups: „No Brainer“. Das erklärte Ziel: digitale Anwendungen zu schaffen, die einfach und direkt anwendbar sind; in der Fachsprache: den „cognitive load“ reduzieren, die kognitive Belastung der Empfängerhirne. Das ist der Kern des methodischen Erfolges. Unternehmen können davon lernen. Marissa Mayer bringt es auf den Punkt „Im Internet ist Design mehr Wissenschaft als Kunst. Weil man alles sehr rasch wiederholen und sehr genau messen kann“. In Unternehmen gilt das für die interne wie die externe Kommunikation. Denn auch innerhalb Unternehmen schaffen digitale Lösungen erst Mehrwert, wenn ihre Benutzung weniger Ressourcen verlangt.

3. Beyond Digital.

„Tastaturerkennung warnt vor zu zornigen Emails“ titelt Spektrum der Wissenschaft Ende 2014. Was folgt? Eine Automatisierung der Gesellschaft? Die Studie „Future of Employment“ der Oxford Uni legt nahe: 35% der Jobs werden in den nächsten 20 Jahren von Algorithmen/ Robotern übernommen. Auf dem World Ecomic Forum zeigte sich: im Jahr 2011 hat die Digitalisierung 6 Millionen Jobs weltweit geschaffen. Nicholas Negroponte formulierte bereits 1989 „Face it. The digital age is over“. Es wird Zeit, sich mit der Zeit danach zu beschäftigen; den Nutzen zu nutzen: z.B. sich für eine Zeit zu rüsten, in der die Selbstverständlichkeit der digitalen Kommunikation idea communities statt Firmen und Nationen schafft. Eine Zeit, in der instruktionelles Lernen durch konstruktionelles Lernen ersetzt wird.

4. Digital Skills.

Die Ergebnisse der Information Overload Scale zeigen: Informationsüberlastung ist keine Frage der Datenmenge. Sie ist eine Frage des Mood Managements. Die Frage nach dem „Zuviel“ ist gestrig. Die Fragen für Heute und Morgen ist:DER ANKNÜPFUNGSPUNKT „Welche 5 Skills brauchen wir eigentlich in einer Welt, die reales und virtuelles Erleben gleichsetzt?“ Die Antworten führen von der „photo-visual literacy“ über die „branching literacy“ bis hin zu sozio-emotionalen Fähigkeiten.

Ein erstes Fazit? Carl Smith von Google sagte 2015 „Nine in ten jobs that we’re creating right now require some form of digital literacy”.

DER ANKNÜPFUNGSPUNKT

ibrain wirkt dann, wenn …

über digitale Prozesse bereits alles gesagt wurde.

Unternehmen Mitarbeiter wollen, die leistungsstark in einer digitalisierten Welt agieren-

Menschen verstehen wollen, was das Digital mit dem Hirn macht.

Ängste und Zweifel im Umgang mit dem digitalen Unternehmen angesprochen und verändert werden sollen.

DER ZEITPUNKT

ibrain wirkt bei …

Kundenveranstaltungen, die sonst eher auf die Prozesse fokussieren.

Branchentreffen, die für den Blick auf den Menschen werben
und kurioserweise als …

Mix mit Zukunftsmut oder Psychologischem Kapital.

DIE STUDIE