Wie viel mehr #Kreativität ist drin mit der richtigen #Musik?

Posted by on Mrz 7, 2019 in Allgemein, Innovation, Kreativität | No Comments

Wer hat nicht schon davon gehört: es ist toll, regelrecht beflügelnd, aparte Musik zu hören. Musik macht gute Laune und lässt Menschen gesunden. Viele erleben sich dann sogar als sehr viel ideenreicher. Musik ist ein reiner Kreativitätsturbo für sie. Mehr Ideen und Kreativität dank grooviger Mucke? Ist leider nicht wahr. Also, zumindest wenn man auf die Qualität des ideeierten Outputs schaut.

Kollegen von der School of Psychology, University of Central Lancashire, Preston, in England haben es eindeutig widerlegt.

Connecting The Dots

In drei Experimenten untersuchten sie bretthart, welchen Effekt Musik auf eine klassische Kreativaufgabe hat. Im Zentrum stand die sog. RAT, die Remote Assoziation Task. Da gilt es, Beziehungen zwischen weit entfernten Ideen und Konzepten herzustellen. Das ist der Kern kreativen Problemlösens: connecting the seemingly unconneted oder connecting the dots.

Kreativität + Musik = Murks (egal welche Musikrichtung)

Die Kollegen waren bei den Experimenten selbst recht kreativ: sie wählten die unterschiedlichsten Musikstücke aus: ein Stück mit Gesang in einer für die Hörer unbekannten Sprache, ein Instrumental und etwas mit bekanntem Text – so eine Art “Helene-Fischer-Hymne-für-Alle”. Ergebnis: alle drei Formen von Gedudel ruinierten die kreative Leistung. Und selbst die gute Laune, die die Mucke verbreitete, wirkte sich nicht positiv auf die Ideengenerierung aus.

Mehr Ideen dank Musik? Nein. Also: streaming-Dienst aus, Ruhe an und besser kreativer Denken!

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