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MOMENTUM - Warum Change immer wieder scheitert - und wie er funktioniert.

Führungskräfte sprechen mit den 6 %, die ohnehin schon handeln — und verpassen die 75 %, die noch nicht einmal nachdenken. Die Momentum Map erklärt, wie man das ändert.

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Die Commerzbank stellte eine konkrete Frage: „Wie bringen wir Entscheidungen vom Freitag am Montag in Bewegung?" Diese Frage führte zur Momentum Map — dem einzigen Change-Modell im deutschsprachigen Raum, das auf über 1.000 Studien und 60 Millionen Dollar Forschungskapital basiert. Kein Wunschdenken. Verhaltensrealismus.

Was nach diesem Vortrag anders ist.

Nur 31 % aller Changeprojekte sind erfolgreich, wenn keine systematische Menschenorientierung stattfindet. Der Grund ist selten 

fehlende Strategie. Er ist fast immer falsches psychologisches Timing.

Führungskräfte reden mit den Menschen, die ohnehin schon handeln. Das sind 6 %. Sie ignorieren die 40 %, die noch nicht einmal über die Veränderung nachdenken — und die 35 %, die hadern. Diese 75 % entscheiden darüber, ob ein Changeprojekt trägt oder versandet.

 

Nach diesem Vortrag sprechen Führungskräfte anders über Widerstand. Sie hören genauer hin, weil sie verstehen, in welchem Stadium jemand steht. Sie kommunizieren gezielter, weil sie wissen, dass dieselbe Botschaft bei 40 % ihres Teams noch gar nicht ankommt.

Und sie hören auf, gegen die Psychologie ihrer Mitarbeitenden anzuarbeiten — und fangen an, mit ihr zu arbeiten.

Was in Ihrem Raum passiert.

Ich frage das Publikum: Strecken Sie die Hand hoch, wenn Sie gerade ein Veränderungsvorhaben in Ihrer Organisation begleiten. Fast

alle Hände gehen hoch. Dann frage ich: Und wie viele Ihrer Mitarbeitenden sind wirklich dabei? Die Stille danach ist das ehrlichste Feedback, das ein Führungskräfteraum geben kann.

Die Momentum Map erklärt diese Stille. Sie ist das meistgeprüfte Verhaltensänderungsmodell der Welt. Entwickelt ursprünglich in der Raucherentwöhnung. Dann auf die Organisationsentwicklung übertragen.

 

Über 1.000 Studien belegen seine Wirksamkeit. 60 Millionen Dollar Forschungskapital flossen hinein. Kein Change-Modell wurde jemals intensiver geprüft.

Die Kernaussage ist so einfach wie radikal: Menschen sind nicht gegen Veränderung. Sie befinden sich nur in einem

anderen Stadium. Und wer sie nicht dort abholt, wo sie stehen, verliert sie — nicht an Widerstand, sondern an Irrelevanz.Das Motivationsfokus-Experiment zeigt das live im Saal. Menschen mit Promotionsfokus sehen in Veränderung Chancen. Menschen mit Präventionsfokus sehen Risiken. Dieselbe Change-Botschaft wirkt bei beiden entgegengesetzt. Wer das weiß, kommuniziert nicht mehr in eine Richtung — sondern in beide.

Die 5 Stadien der Momentum Map. Veränderungsbereitschaft in Bewegung.

Jeder Mensch in Ihrer Organisation steht gerade in einem dieser fünf Stadien. Die Verteilung ist in tausenden Studien repliziert worden. Sie gilt für Raucherentwöhnung, Ernährungsumstellung, digitale Transformation und Kulturwandel gleichermassen.

  1. Stadium — Absichtslos (40 %): „Betrifft mich nicht." Diese Menschen brauchen keine Argumente. Sie brauchen einen Grund, überhaupt nachzudenken. Wer hier mit Lösungen beginnt, verliert sie sofort.

  2. Stadium — Ambivalent (35 %): „Eigentlich müsste man mal, aber..." Diese Menschen wissen es. Sie tun es nicht. Hier liegt das größte ungenutzte Potenzial jedes Changeprozesses. Der Größte Gemeinsame Nenner ist das wirksamste Werkzeug für dieses Stadium.

  3. Stadium — Aktiviert (15 %): „Ich denk darüber nach." Diese Menschen sind bereit. Sie brauchen Unterstützung, keine weiteren Argumente.

  4. Stadium — Aktiv (6 %): „Ich mach das jetzt." Die Gruppe, mit der Führungskräfte fast ausschließlich kommunizieren. Und damit 94 % ihres Teams verpassen.

  5. Stadium — Anwendend (4 %): „Mach ich eh schon." Diese Menschen können Multiplikatoren werden — werden es aber fast nie, weil niemand sie aktiv einbindet.

 

Das Befreiende: Es gibt keine Abkürzung vom ersten ins vierte Stadium. Aber für jedes Stadium gibt es ein konkretes, erprobtes Werkzeug.

1.000e

Studien belegen die Wirksamkeit

des Modell

60 Mio. $

Forschungskapital — kein Modell wurde intensiver geprüft.

40%

der Mitarbeitenden denken noch nicht einmal über die Veränderung nach

75%

stehen in den ersten beiden Stadien — und brauch spezielle Ansprachen.

Was Ihr Publikum mitnimmt.

  1. Die 5-Stadien-Diagnose — wie Führungskräfte in 10 Minuten erkennen, wo ihre Teams stehen, bevor sie kommunizieren.

  2. Den Motivationsfokus-Check — warum dieselbe Change-Botschaft bei Promotion- und Präventions-Typen entgegengesetzt wirkt, und wie man beide Typen gleichzeitig erreicht.

  3. Den Größten Gemeinsamen Nenner — das wirksamste Werkzeug, um Menschen in Stadium 2 in Bewegung zu bringen.

  4. Die Motivleiter — wie man schrittweise Veränderungsbereitschaft aufbaut, statt mit einer einzigen großen Botschaft ins Leere zu laufen.

  5. Das Rubicon-Modell — der psychologische Übergang von Absicht zu Handlung, und wie Führungskräfte ihn gezielt unterstützen.

Formate und Buchung.

Ich biete diesen Impuls als 60-Minuten-Keynote oder als 90-Minuten-Format mit den vollständigen Bühnenelementen an — Stadien-Diagnose live im Saal, Motivationsfokus-Experiment und Rubicon-Übung für alle Teilnehmer. Auf Wunsch als Halbtagsworkshop, in dem Führungsteams die Stadienverteilung ihrer eigenen Organisation analysieren und konkrete Kommunikationspläne je Stadium entwickeln.

 

Die Commerzbank und die Arbeitsagentur Chemnitz hat diesen Impuls in einem eigens entwickelten Programm genutzt und . Der TÜV Rheinland für seine QHSE-Konferenz. Europcar/Buchbinder für den Kick-off nach der Fusion mit Buchbinder.

Verfügbar auf Deutsch und Englisch · 60 bis 90 Minuten · Inhouse und Kongress

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