Neugier bei der Bild Zeitung

Mit großen Augen die Welt entdecken, lachen und beim Toben mit Gleichaltrigen die Zeit vergessen... Kinder können das. Sie leben im Hier und Jetzt und die Menschen um sie herum sind potenzielle Freunde und Spielgefährten, in Windeseile knüpfen sie neue Kontakte. Wann haben wir das verlernt? Und wie können wir wieder so werden? Das sagen Experten ...

„Durch ihren grenzenlosen Wissenshunger erschließen sich Kinder die Welt und lernen sich zurechtzufinden,“ erklärt der Bildungsforscher Carl Naughton. Wussten Sie etwa, dass Zweijährige durchschnittlich 107 Fragen am Tag stellen? Eltern von Kleinkindern mag es auch wie 1000 vorkommen.

Doch diese Neugier hält leider nicht für immer an. In der Schulzeit lernen wir, unsere Aufmerksamkeit auf verschiedenste Problemlösungen zu konzentrieren.

Das ist für’s Lernen nötig, aber schade, denn neugierig lebt es sich besser und vielleicht sogar länger: „Neugier ist ein entscheidender Faktor, um geistig in Bewegung zu bleiben. Die Forschung hat gezeigt, dass Menschen, die sich für Neues begeistern können, auch im Alter fitter im Kopf sind,“ so Naughton.




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